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Die Berufsfachschule für Sozialassistenz engagiert sich auf dem DASA-Jugendkongress

Vom 18. bis 19.9.2019 präsentierte sich die Oberstufe der Berufsfachschule für Sozialassistenz (bBSA18) des Gisbert-von-Romberg-Berufskollegs auf der DASA (Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund).

Die Schülerinnen und Schüler der bBSA18 berieten Interessenten zu Inhalten und Ablauf der Ausbildung und animierten sie zur Teilnahme an einem sozialpädagogischen Fühlparcours. Eine gesundheitliche Beratung konnte ebenfalls in Anspruch genommen werden: Mehr als 250 Teilnehmenden des Kongresses wurde der Blutdruck gemessen.

DASA 2019 2020 2

Neue Lernbegleiterin am Gisbert-von-Romberg-Berufskolleg

Seit Oktober 2016 hat das Gisbert-von-Romberg-Berufskolleg eine neue Lernbegleiterin: Emmi, ausgebildeter und geprüfter Schul- und Therapiebegleithund. In dieser Funktion unterstützt sie den Unterricht an ausgewählten Terminen im Schuljahr.

Der Einsatz dient pädagogischen Zielsetzungen. Die Schülerinnen und Schüler lernen neben der praktischen und theoretischen tiergestützten Pädagogik auch den Umgang mit Hunden in sozialen Einrichtungen kennen. Angestrebte pädagogische Ziele, wie z.B. die Förderung der sozialen und emotionalen Kompetenz, Förderung der Konzentrations- und Kommunikationsfähigkeit oder Motivationssteigerung werden immer in Bezug auf die Lerngruppe abgestimmt.

Das Wohlergehen von Mensch und Tier stehen stets im Vordergrund. Jede Schülerin/jeder Schüler entscheidet dabei selbst, wie nahe sie/er Emmi kommen möchte. Da die Großpudelhündin Emmi rassebedingt nicht haart, ist sie im Normalfall für Allergiker geeignet.

Lernbegleiter Emmi

Und plötzlich bist du alt!

Empathieübung der SHU1 (Unterstufe der Berufsfachschule Sozialhelfer/in) am 09. Februar 2011 im Fach Pflege


… wie fühlt es sich an, wenn man sich nicht mehr so richtig bewegen kann?
… wie fühlt es sich an, wenn man nicht mehr richtig hört?
… wie fühlt es sich an, wenn man wenig oder gar nichts sieht?

Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, hat sich die Klasse SHU 1 (Unterstufe der Berufsfachschule Sozialhelfer/in) einem plötzlichen Alterungsprozess unterzogen. Arthrose, Lähmungserscheinungen nach einem Schlaganfall, Gefühlsstörungen in Füßen und Fingern, Hörbeeinträchtigungen, Grauer Star und Blindheit – diese Einschränkungen im Alter wurden zunächst besprochen und die Symptome ausgearbeitet. Anschließend wurde gemeinsam überlegt, wie man solche Beeinträchtigungen nachstellen kann und dann wurde gebastelt: Um die Lähmung eines Armes nachzustellen, wurde dieser an den Körper gebunden, für die Arthrose wurden Gelenke mit Binden und Pflasterstreifen versteift. Gefühlsstörungen lassen sich mit Watte an den Fingern und unter den Füßen nachstellen, Hörbeeinträchtigungen mit Watte in den Ohren. Um einen Grauen Star nachzustellen, wurde Vaseline dünn auf Brillengläser aufgetragen. Ein paar ganz mutige angehende Sozialhelfer haben sich beide Augen mit Augenpflaster verklebt, um ein paar Stunden gar nichts zu sehen.
Welche Schwierigkeiten treten für alte Menschen im Alltag auf?
Dies war die Leitfrage für die Erforschung der Dortmunder Innenstadt. Die angehenden Sozialhelfer überlegten sich konkrete Situationen, in denen sie Schwierigkeiten erwarteten:

  • Wie ist es, blind U-Bahn zu fahren? Woran erkenne ich, wann ich aussteigen muss?
  • Wie finde ich das passende Geld, wenn ich beim Bäcker bezahle? Können meine Finger das Geld greifen?
  • Wie lange kann ich stehen und gehen? Finde ich immer genug Platz, damit ich meine Beine ausstrecken und die Gelenke entlasten kann?

Bei der anschließenden Überprüfung der Situationen stellten sich auch noch ganz andere Schwierigkeiten heraus:

  • Wenn man alles verschwommen sieht, wie beim Grauen Star, dann erkennt man Unebenheiten am Boden nicht und stolpert leicht.
  • Die Menschen gucken komisch, wenn man sich laut unterhält, weil man schlecht hört. Es nervt, wenn man ständig nachfragen muss.
  • Ohne akustische und visuelle Signale ist Kommunikation und Orientierung sehr anstrengend, man wird schnell müde.
Wieder in der Schule angekommen, berichteten die Schülerinnen und Schüler von ihren Erlebnissen, werteten sie aus und erstellten gemeinsam ein Plakat mit konkreten Handlungsanweisungen für den Umgang mit alten Menschen.
Alle waren sich einig, dass es nun leichter fällt, manch „seltsames“ Verhalten von alten Menschen besser nachvollziehen zu können: „Das war ganz schön anstrengend, und wir waren nur ein paar Stunden alt. Wenn man jetzt auch noch Schmerzen dabei hat !?!“

Gisbert-von-Romberg-Berufskolleg zertifiziert erste Betreuungshelfer

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Die Menschen werden immer älter und damit häufen sich auch altersbedingte Erkrankungen, wie z.B. die Demenz. Darauf müssen sich alle Pflegeeinrichtungen vorbereiten. Nicht zuletzt aus diesem Grund wurden in der vergangenen Woche die Pflegestufen neu strukturiert.

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