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Benefizkonzert am Gisbert-von-Romberg-Berufskolleg

Am 23.05.2019 fand das erste Benefizkonzert am Gisbert-von-Romberg-Berufskolleg statt. Ein Abend, an dem gesungen, getanzt, gefeiert und viel gelacht wurde, liegt hinter uns. Durch das Konzert sind mittels Spenden und Kartenverkauf 1.215€ zusammengekommen. Der Beitrag wurde für neue Sitzgelegenheiten genutzt, von denen alle Schülerinnen und Schüler profitieren werden.

Konzert 5

Der Weg dahin tangierte viele Menschen/Bereiche. Nachdem das Piano restauriert worden war, war die Idee sehr naheliegend, das Meisterstück im Rahmen eines Konzertes einzuweihen. Die Idee eines Konzerts füllte mehrere Unterrichtsstunden der Klassen d17Q1a und eFS17q. Konzert 7Die Klassen hatten zunächst Lieder für mindestens fünf Konzerte ausgesucht. Außerdem rekrutierte Herr Potthoff ein Moderationsteam, welches schnell gefunden war. Kim Kleis, Davina Drescher, Christoph Kappel und Christiane Köster (Schülerinnen und Schüler der Klasse eFS17q) meldeten sich freiwillig und erklärten sich bereit, die Planung eigenständig zu übernehmen. Die zahlreichen Planungsrunden waren sehr lustig und machten allen Beteiligten viel Spaß. Bei der Programmauswahl kamen weiterhin Lieder hinzu, andere wurden wieder gestrichen. Das machte die Planung der Moderation nicht gerade einfach. Dies zeigte sich auch bei der ersten Probe vor der Klasse und Herrn Potthoff. Sie endete mit einer ernüchternden Darstellung. Das hieß natürlich, dass sich das Moderatorenteam dringend noch einmal zusammensetzen musste. Mit viel Engagement und Fleiß gelang es dann doch noch, Herrn Potthoff und die Klasse zufriedenzustellen. Am Tag des Konzerts gab es morgens schlechte Nachrichten: Kim Kleis war erkrankt und es musste schnell Ersatz gefunden werden. Dieser fand sich in Jan Kraffzick, mit dem das restliche Moderatorenteam dann auch akribisch übte. Bei der anschließenden Generalprobe zeigte sich ebenfalls, dass Übung jeden zum Meister machen kann.

Und dann war er da: Der Abend des Konzerts. Die Luft war an diesem vorsommerlich schönen Abend förmlich aufgeladen von Spannung und Gespanntsein – die  besten Voraussetzungen, um an Bord zu kommen und sich auf eine musikalische Weltreise zu begeben. Schon vor der Aula wurden die Passagiere mit nostalgischem Drehorgelspiel von Josef Schäfer (gespielt auf einer antiken Berliner Drehorgel) und dem dynamischen Duo Frau Cengic und Frau Demirci herzlich begrüßt und auf diese bunte Fahrt eingestimmt. Bevor es „Leinen los!” hieß, mussten alle Mitreisenden allerdings noch auf zwei verspätete Bordgäste warten: Helga und Heinz (gespielt von Davina Drescher und Jan Kraffzick, beide aus der eFS17q), das sympathisch verschrobene Rentner-Ehepaar aus dem Ruhrgebiet, das auf humorvoll kommentierende Weise die verschiedenen Reisestationen des Abend einleiteteund vorstellte. Unterstützt wurden sie dabei von ihrer Reiseleiterin Christiane (Köster) und ihrem Reiseleiter Christoph (Kappel) (ebenfalls beide aus der eFS17q).  

Konzert 1   Konzert 6

Die Reise begann in Südamerika, wo mit dem „Calypso” ein musikalischer „Begrüßungsdrink” gereicht wurde. Anschließend hieß der „Bordkapitän“ Klaus Krutmann die Passagiere herzlich willkommen und stellte den Hauptakteur, um den sich außerdem die Feierlichkeiten dieses besonderen Abends drehten, vor: Den Piano-Flügel der Schule. Dieser wurde in aufwendiger und zeitintensiver Arbeit restauriert und wird dem praktischen Unterricht endlich wieder zur Verfügung stehen. Die Reise wurde mit dem salsagetränkten, traditionellen „Un poquito cantas” fortgesetzt. Dargeboten wurde dies von den Schülerinnen und Schülern der Klassen d17Q1a und eFS17q. Die Klassen führten die Crew mit „Lemon Tree” nach England sowie mit dem Lied „La mar estaba salada” nach Spanien. Im Anschluss führte das Lied „Epo i taita é” alle nach Ozeanien. Herr Potthoff (Musiklehrer) zeichnete sich führend und verantwortlich für die musikalische Gesamtleitung des Abends und bewies dabei ein treffsicheres Gespür für Auswahl und Stimmung des Programms, welches von Klassik, über Stücke der jüngeren Pop- und Rockgeschichte sowie Musical, Folk und traditionellem Liedgut alles bereithielt, um die rund 200 Gäste an Bord bestens zu unterhalten.
Dabei hoben sich besondere Highlights des Abends hervor: Das Lehrerquartett („Jene lose dire” - Frankreich; „Siya hamba” - Afrika: Ina Fercho, Beate Jordan, David Zeich, Markus Potthoff) transportierte mit seinem pointierten und glasklaren Gesang die Magie eines gewaltigen Chores. Die Musiklehrer David Zeich („Die Schildkröten” Camille Saint Saens – Frankreich) und Markus Potthoff („Coquette” - gemeinsam mit David Zeich) stellten dabei mehrmals ihre musikalische Versiertheit am Piano, Schlagzeug oder an der Gitarre unter Beweis. So zelebrierten sie gemeinsam unter dem Leadgesang von Lara Munker den Beatles-Klassiker „Hey Jude”, welcher unter gesangsstarker Mithilfe des Publikums gefeiert wurde. Musiker Joachim Sander („Takk” aus den lyrischen Stücken von Edward Grieg – Norwegen; „Präludium” Johann Sebastian Bach – Deutschland) sorgte für die stillen, elegischen Momente der Reise und erreichte mit seinem ausdrucksstarken Spiel eine anspruchsvolle Kurzweil.

Konzert 2

Auch der Nachwuchs kam auf dieser Reise nicht zu kurz. Umso schöner, wenn es sich dabei um die eigene Familie handelt. Papa und Sohn, genauer gesagt Markus Potthoff (Piano) und sein Sohn August (Schlagzeug) präsentierten gemeinsam das emotionsgeladene „Hey du! (Du bist schön, auch wenn du weinst)” aus dem Musical „Linie 1” des Berliner Grips Theaters. Diese harmonische Darbietung wurde mit frenetischem Beifall bedacht, was besonders August Mut machte, die Klassen d17Q1a und eFS17q bei der Umsetzung des afrikanischen Traditionals „Salibonani” nochmals „takt”-kräftig zu unterstützen. Einen weiteren Mosaikstein in der musikalischen Vielfalt des Abends bot Andy Martin. So rappte sich der Fachschüler in bester „Poetry-Slam-Manier” in die Herzen der Passagiere und machte damit der „Freestyle-Fraktion” mächtig Konkurrenz. Tobias Gorka („Shchedryk” Mykola Leontowytsch - Ukraine) beschwor mit seiner wuchtigen und epischen Darbietung die tosende See hervor und riss die Gäste zu sprichwörtlich stürmischem und tosendem Beifall.
Das „Oberdeck” zum Überkochen brachte Lehrerin Hicran Demirci, die mit dem in verschiedenen Ethnien beheimateten Volkstanz „Halay” sämtliche Passagiere sowie die „Crew” von den Sitzen fegte. Armschwingend, an den jeweils kleinen Fingern der Nachbarin/ des Nachbarn eingehakt und dabei einen großen Kreis bildend, tanzten sich alle Anwesenden um die gesamte Bestuhlung der Aula. Das war Völkerverständigung auf wenigen Quadratmetern! Für weitere Gänsehautmomente sorgte nicht ein plötzlicher Klimaumschwung, sondern Musiker David Kery (Schüler der Erzieherklasse eFS17q). Mit seinen Auftritten („The town I loved so well” The Dubliners/Phil Coulter – Irland; Medley internationaler Filmmusik; Medley „Somewhere over the rainbow/ Wonderful World”), vorgetragen auf einer original irischen Bouzouki, einer Ukulele und dem Piano, schlug er unter anderem melancholischere Töne an, die die Passagiere zum Teil mit geschlossenen Augen genossen und dabei der eigenen Traumreise nachgingen. Letztendlich fand auch diese schöne Fahrt ihren Abschluss. Und so gab es eine sehr wertschätzende Danksagung und Verabschiedung der Gäste durch den Schulleiter Klaus Krutmann. In ausgelassener Stimmung und einem (kleinen) Meer von Ballons wurden alle Passagiere mit dem hymnenartigen „An Tagen wie diesen” der Toten Hosen in die laue Nacht entlassen.

Konzert 4
An dieser Stelle sei nochmals ein besonderer Dank dem gesamten Team der Lehrbetriebsküche (Susanne Amling-Dudda, Bianca Rieboldt und Jutta Hierl) ausgesprochen, das mit leidenschaftlicher Arbeit einen großen Anteil zum Gelingen dieses Konzerts beigetragen hat, Vera Schmitz (eFS17q), die für einen reibungslosen Ablauf der Setlist und Projektion sorgte, Sina Straube, die die Plakate sowie die Eintrittskarten gestaltete, Markus Potthoff, der mit seinem Elan alle Beteiligten ansteckte sowie allen Schülerinnen und Schülern der Klassen d17Q1a und eFS17q für die tolle Zusammenarbeit.

Autoren: Christiane Köster und Christoph Kappel (eFS17q)

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