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Beschreibung des Profils

Die klassische Ausbildungsform (2+1) bietet eine zweijährige schulische Ausbildung, bei der die Praktika in Blöcken im Laufe der ersten beiden Ausbildungsjahre erfolgen. Im ersten Jahr muss als Praktikumsstelle verpflichtend eine elementarpädagogische Einrichtung (Kita) gewählt werden. Im zweiten Jahr absolvieren Sie alternativ Ihr Praktikum in einem anderen ausgewählten Arbeitsfeld (Tageseinrichtung U 3, Offene Ganztagsschule oder Hilfen zur Erziehung).

An die beiden Jahre schließt sich das einjährige Berufspraktikum an, das Sie in einer pädagogischen Einrichtung eigener Wahl absolvieren und welches nur durch wenige Unterrichtswochen unterbrochen wird. Im Gegensatz zur praxisintegrierten Form erhalten Sie während der ersten beiden Jahre kein Ausbildungsentgelt. Erst im Berufspraktikum zahlt die Praktikumsstelle Ihnen eine entsprechende Vergütung.

Es gibt viele Gründe, die für die Wahl der klassischen Ausbildungsform sprechen. Dies sind vor allem die folgenden Wahlmöglichkeiten und damit die Möglichkeit zur individuellen Gestaltung des Ausbildungsweges.

Im ersten Ausbildungsjahr wählen Sie einen Bildungsbereich als Schwerpunkt aus der Bildungsvereinbarung. An unserer Fachschule wählen Sie zwischen den Schwerpunkten Kulturelle Bildung, Bewegungserziehung und Naturwissenschaftliche Bildung.

Kultureller Schwerpunkt

Seit über zehn Jahren entwickeln wir für Sie gemeinsam mit dem Kulturbüro der Stadt Dortmund den Kulturschwerpunkt immer weiter. Sie erfahren und erproben, wie Sie Kinder an Kultur teilhaben lassen können. Dazu arbeiten wir in den Bereichen Literatur, Theater, Bildende Kunst, Musik und Tanz mit verschiedenen Kooperationspartnern zusammen. Sie lernen im Kinder- und Jugendliteraturzentrum „jugendstil NRW“ kreative Methoden der Literaturvermittlung kennen, tanzen mit der Tanzpädagogin Birgit Götz, spielen Theater im Theaterworkshop, werden kreativ im Dortmunder U und erleben in der Musikschule Dortmund, was musikalische Früherziehung bedeutet.  

Mit erfolgreichem Abschluss des Schwerpunktes „Kulturelle Bildung“ erhalten Sie am Ende der Ausbildung ein Zertifikat, das Ihnen ermöglicht, in den zertifizierten Kulturkitas zu arbeiten. Das kommunale Gesamtkonzept Kulturkita der Stadt Dortmund, deren Entwicklung wir mitgestalten durften, finden Sie hier.

Schwerpunkt Bewegungserziehung

Wer sich für den Schwerpunkt Bewegungserziehung entscheidet, sollte Bewegungsfreude mitbringen, Freude an Vermittlung von Bewegungsfähigkeiten und bereit sein, sich auf Neues einzulassen.

Neben kleinen Bewegungsspielen werden im Rahmen des Unterrichts Methoden des Abenteuer- und Erlebnissports sowie Entspannungsverfahren für Kinder und Jugendliche vermittelt. Ringen – Rangeln – Raufen, Planung, Durchführung und Reflexion von Bewegungsstunden und Grundlagen der Psychomotorik werden thematisiert. Sie lernen Tanz als Ausdrucks- und Bewegungsform kennen und setzen sich mit Ihrer eigenen Fitness auseinander sowie deren Förderung bei verschiedenen Zielgruppen. An fünf sportpädagogischen Tagen lernen Sie unterschiedliche Trendsportarten kennen.

Mit der Wahl dieses Schwerpunktes haben Sie die Möglichkeit, die Übungsleiterlizenz C Breitensport zu erwerben.

Schwerpunkt Naturwissenschaftliche Bildung

Der naturwissenschaftliche Schwerpunkt bietet viele verschiedene Möglichkeiten, eine theoretische Basis für (fächerübergreifende /-verbindende) Natur- und Umwelterziehung mit praktischen Handlungsoptionen zu verbinden. Das zentrale Ziel ist vor allem die praktische Begegnung der angehenden Erzieher*innen mit der Natur bzw. naturwissenschaftlichen Phänomenen. Neben den schulischen Lernorten Schulgarten (mit Gemüsebeeten, Gewächshaus, Bienenstöcken, Streuostwiese, ...) sind auch außerschulische Lernorte in Kooperation mit Naturschutzgruppen und Kitas integrativer Bestandteil des Schwerpunktes. Der hierbei gesammelten Erfahrungen und die erlernten Techniken dienen als Grundlagen für die didaktisch-methodische-pädagogische Herangehensweise an Ökologische Bildung in der (früh-) kindlichen Erziehung in der Kita und können so direkt in die Einrichtungen sozialpädagogischer Arbeitsfelder transportiert und ausprobiert werden.

Kurzum: Der Unterricht vermittelt ein umfassendes Fachwissen über die vielfältigen zusammenhängenden Themen der Ökologie; gleichzeitig werden die Erzieher*innen didaktisch-methodisch angeleitet, dieses Wissen didaktisch-reduziert in die Arbeit mit Kindern zu transportieren.

Erzieher/-innen stellen somit die Multiplikatoren einer Ökologischen Bildung zur Nachhaltigen Entwicklung dar und hierin liegt ein immenses Potential.

 

Weitere Informationen zu dieser Ausbildungsform finden Sie in unserem Flyer.

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