Übungsleiter/in-C Breitensport (sportartübergreifend)

Die Ausbildung bereitet auf die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Älteren vor und qualifiziert für die Planung, Durchführung und Auswertung von Bewegungsangeboten im sportartübergreifenden Breitensport. Träger dieser Qualifizierung sind der Landessportbund NRW für die Ausbildung Übungsleiter/in-C Breitensport sportartübergreifend und den Schwerpunkt Ältere oder weiteren Schwerpunkten bzw. die Sportjugend NRW für das Aufbaumodul Übungsleiter/-in-C Kinder und Jugendliche.

Am Gisbert-von-Romberg-Berufskolleg können sich Studierende im Rahmen ihrer Ausbildung (Berufliches Gymnasium – Freizeitsportleiter/in, Fachschule für Sozialpädagogik) zum/zur Übungsleiter/-in qualifizieren.

Basis- und Aufbaumodul

Der Ausbildungsgang umfasst mindestens 120 Lerneinheiten, die als organisierte Lernprozesse innerhalb der Lerngruppe verlaufen. Die ersten 30 Lerneinheiten werden als Basismodul Übungsleiter/in-C, Trainer/in-C und Jugendleiter/in sportartübergreifend absolviert und stellen einen Einstieg in die Ausbildung dar.
Es folgen mindestens 90 Lerneinheiten eines Aufbaumoduls mit dem Schwerpunkt Ältere, Kinder und Jugendliche oder mit einem weiteren sportartübergreifenden Profil. Das Aufbaumodul schließt an das Basismodul an und bereitet die Teilnehmer/innen intensiv auf das Leiten von Gruppen und das Planen, Durchführen und Reflektieren von Angeboten vor.

Aufbaumodul „Bewegungserziehung im Kleinkind- und Vorschulalter“

Die Ausbildung qualifiziert Übungsleiter/innen für die Planung, Durchführung und Auswertung von Bewegungsangeboten für Kinder im Kleinkind- und Vorschulalter im Verein. Sie kann ebenso genutzt werden von Erziehern/Erzieherinnen in Kindertageseinrichtungen. Der Ausbildungsgang umfasst mindestens 70 Lerneinheiten und verläuft als organisierter Lernprozess mit einer Lerngruppe. Die Qualifizierung teilt sich in ein Basismodul „Bewegungserziehung“ und ein Aufbaumodul „Bewegungserziehung im Kleinkind- und Vorschulalter“.

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(Quelle: Landessportbund NRW „Konzeption für die Ausbildung Übungsleiter/-in-C Breitensport Aufbaumodul sportartübergreifend“ - gekürzt)


Deutsches Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz – DSD I PRO

Seit dem Schuljahr 2018/2019 bieten wir am Gisbert-von-Romberg-Berufskolleg das Deutsche Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz, kurz DSD I PRO, an. Das Sprachdiplom richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen der Erstintegration Deutsch als Zweitsprache am Berufskolleg erlernen und ihre sprachlichen Kenntnisse in einem aussagekräftigen Zertifikat  belegen wollen, welches auch von der Industrie- und Handelskammer (IHK) als solches anerkannt wird. 

Das Besondere am DSD I PRO besteht vor allem darin, dass die Themen der Prüfung, ausschließlich aus dem berufsschulischen Kontext entstammen und somit optimal auf die Schülerinnen und Schüler an Berufskollegs abgestimmt sind. Hierbei wird vor allem auf die berufsorientierte Sprache und auf die Beschäftigung mit ausbildungspropädeutischen Inhalten Rücksicht genommen. Das  Zielniveau des Zertifikates ist die Kompetenzstufe B1 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens.

Die Prüfung umfasst einen mündlichen sowie schriftlichen Teil. Im mündlichen Teil stellen die Schülerinnen und Schüler ihre Sprachkompetenz (mündliche Kommunikation) unter Beweis und beziehen sich sowohl auf ihre eigene Lebenswelt als auch auf ein ausgewähltes Thema. Der schriftliche Teil prüft das Leseverstehen, Hörverstehen und die schriftliche Kommunikation.

Vorbereitet werden die Schülerinnen und Schüler zum einen im regulären Deutschunterricht, zum anderen in entsprechenden Deutsch-Förderstunden, die die Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom zum Schwerpunkt haben.

Weitere Informationen sind finden sie hier.

KMK-Fremdsprachenzertifikat

Das KMK-Fremdsprachenzertifikat ist ein bundesweit einheitlich geregeltes Zertifikat zum Nachweis berufsbezogener Fremdsprachenkenntnisse. Schülerinnen und Schüler berufsbildender Schulen können es nach erfolgreichem Ablegen einer speziellen Fremdsprachenprüfung erwerben und somit eine für den beruflichen Werdegang bedeutsame Zusatzqualifikation vorweisen.

Die Prüfungen werden auf der Grundlage der Rahmenvereinbarungen über die Zertifizierung von Fremdsprachenkenntnissen in der beruflichen Bildung erstellt. Im Rahmen des KMK-Fremdsprachenzertifikates können unabhängig von der jeweiligen Sprache berufsbezogene Fremdsprachenkenntnisse auf den Stufen I bis IV nachgewiesen werden, die sich an den Niveaustufen A2 bis C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen: Lernen, Lehren, Beurteilen (GER) orientieren. Auf diese Weise hat das KMK-Fremdsprachenzertifikat bundes- und europaweit Gültigkeit.

Das KMK-Fremdsprachenzertifikat kann grundsätzlich von allen Schülerinnen und Schülern in der beruflichen Bildung auf freiwilliger Basis erworben werden. Mit dem Zertifikat können interessierte Schüler ihre berufsbezogenen Sprachkenntnisse nachweisen. Ein Arbeitgeber kann sich nun europaweit genauer über die Fähigkeiten eines Bewerbers / einer Bewerberin informieren, da die Prüfungsanforderungen im Zertifikat in verschiedenen Sprachen definiert sind. Auf dem Zertifikat erscheinen keine Zeugnisnoten, sondern die in jedem Kompetenzbereich erworbene Punktzahl wird einzeln aufgeführt.

Und dies sind die relevanten Kompetenzbereiche:
•    Texten und gesprochenen Mitteilungen gezielte Informationen entnehmen (Rezeption)
•    Schriftstücke erstellen (Produktion)
•    Texte von der deutschen oder englischen in die jeweils andere Sprache übertragen (Mediation)
•    in Rollenspielen Gespräche in der Fremdsprache führen (Interaktion)

Prüfungsvorbereitung

Zu Beginn eines jeden zweiten Schuljahres wird ein Begleitkurs zum Fremdsprachenzertifikat Englisch in der Unterstufe einer Hotelfachklasse eingerichtet. Der Kurs wird von einem Fachlehrer Englisch mit einer Wochenstunde erteilt und führt in der Regel im zweiten Jahr am Ende der Mittelstufe der dreijährigen Berufsausbildung zum Erreichen des Fremdsprachenzertifikates Englisch in der zur Zeit in diesem Bildungsgang in NRW höchstmöglichen Niveaustufe III (vantage).

Prüfungsablauf

Bei der Durchführung der Prüfung ist das Gisbert-von-Romberg-Berufskolleg an die zentralen Terminvorgaben der Bezirksregierung Arnsberg gebunden. In der Regel finden die Prüfungen vor den Osterferien statt. An zwei Prüfungstagen wird zunächst schriftlich (120 Minuten) und am zweiten Prüfungstag mündlich (25 Minuten) geprüft.

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DELE – Diploma de Español

Ein Auslandssemester in Spanien, ein Praktikum in Argentinien oder ein soziales Projekt in Panama- um diesen Traum verwirklichen zu können, ist meist ein Sprachzertifikat notwendig, denn ohne einen offiziellen Sprachnachweis kann eine Bewerbung schwierig werden.

Am Gisbert-von-Romberg-Berufskolleg der Stadt Dortmund kann das international anerkannte DELE Zertifikat (DELE = Diplomas de Español como Lengua Extranjera) für den allgemeinen spanischen Sprachgebrauch erworben werden. 

Das DELE-Sprachzertifikat wird sowohl im Hochschulbereich als auch in der Berufswelt anerkannt. Es richtet sich an Nicht-Muttersprachler, wird vom Instituto Cervantes ausgestellt und ist unbegrenzt gültig. Die Prüfung kann bei uns in den Niveaustufen A1, A1 escolar (für minderjährige Studierende) und A2 gemäß des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens abgelegt werden.

Prüfungsvorbereitung

Jedes Schuljahr wird außerhalb des Stundenplanes ein DELE Vorbereitungskurs durch die Fachlehrkräfte des Gisbert-von-Romberg-Berufskolleg angeboten. Dieser beginnt in der Regel in der zweiten Schulwoche nach den Sommerferien und dauert bis zur DELE-Prüfung im November. Die Prüfungsgebühr für Studierende liegt bei ca. 50 Euro.

Prüfungsablauf

Die Prüfung setzt sich aus insgesamt fünf Prüfungsteilen zusammen, deren Dauer vom Prüfungslevel abhängt:

  • Leseverständnis: Fragen zu informativen Texten (z. B. Multiple-Choice oder Ein-Wort-Antworten).
  • Schriftliche Ausdrucksfähigkeit: einfache Texte verfassen (Formulare ausfüllen und kurze zusammenhängende Texte)
  • Hörverständnis: Fragen zu einfachen Audio-Dialogen (z. B. Multiple-Choice oder Ein-Wort-Antworten).
  • Vokabular/Grammatik: Zuordnen von Aussagen zu entsprechenden Situationen; kontextabweichende Redewendungen und Wörter finden; Lückentexte (Multiple-Choice) vervollständigen.
  • Mündliche Ausdrucksfähigkeit: Vorstellen der eigenen Person, Gespräch mit der Prüfungskommission über lebensnahe Themen (monologischer und dialogischer Teil), evtl. Beschreiben einer Bildergeschichte (je nach Niveaustufe)

Die Ergebnisse sind ca. 4-5 Monate nach der Prüfung mit dem eigenen Prüfungscode auf der Homepage des Cervantes Institut abrufbar. Die Zertifikate werden im Anschluss ausgehändigt.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an:

  • Frau Annika Krischke: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Frau Sandra Reth: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Quelle: www.sprachzertifikat.org

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