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Internationale Woche gegen Rassismus am GvR-BK: Die SV bringt Leben in die Bude

Woche gg Rassismus3Die Schüler:innenvertretung (SV) hat sich vorgenommen, im Rahmen der internationalen Woche der Stadt Dortmund vom 18.06 - 26.06.2022 einige Akzente in den heiligen Hallen des Gisbert-von-Romberg-Berufskollegs mit Blick auf „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ zu setzen.
Aus diesem Grund ist die letzte Schulwoche genutzt worden, um Inhalte in unterschiedlichen Workshops zu erarbeiten und in Diskussionen anzuwenden. Unterschiedliche Lerngruppen fanden sich in unterschiedlichen Arrangements zusammen.

Der 1. Tag ermöglichte uns einen Einblick in das Werk „Bloggen gegen Rassismus. Holen wir uns das Netz zurück“ von Said Rezek. An der Lesung nahmen 150 Schüler:innen aus verschiedensten Bildungsgängen Woche gg Rassismus1(u.a. HBF, AHR, FS) teil und diskutierten über persönliche Ansichten. Es fanden rege Beiträge statt, die den Blick für alltagsrassistische Aussagen öffneten und für einen ersten Umgang mit Hatespeech im Netz, aber auch im analogen Alltag genutzt werden können. Herr Rezek eruierte gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern einzelne Möglichkeiten, die sie sicherlich für einen geschulteren Umgang nutzen können. Der sich anschließende Workshop wurde von den Lernenden der Klassen d21Ea und d21Eb (Berufliches Gymnasium) besucht. Dieser war weitestgehend praktisch angelegt, da die Teilnehmenden persönliche Erfahrungen im Rahmen einer Schreibwerkstatt dokumentierten und für eine anschließende Diskussion nutzten.

Die nächsten beiden Tage wurden durch Workshops des Multikulturellen Forums e.V. gefüllt, die mit dem Projekt „Wegweiser“ zusammenarbeiten und uns einen Einblick in die Signifikanz von Stereotypen und Vorurteilen ermöglichten. Darüber hinaus wurden Tendenzen des antimuslimischen Rassismus und die Relevanz von Respekt und Anerkennung mit den Schülerinnen und Schülern erarbeitet. Die Referent:innen Sabrina, Majid, Yonca, Canan und Bijan begegneten den Lernenden auf Augenhöhe und lernten sie zunächst in einer Warm-up-Phase kennen. Die anschließenden Informationen wurden vor allem mit Blick auf persönliche Erfahrungen in Einklang gebracht und in einer sehr offen gestalteten Gesprächsrunde besprochen.

Durch verschiedene praktische Übungen in Kleingruppen wurde zu Diskussionen angeregt, in denen sie sowohl Probleme erkannt und darauf aufbauend individuelle Lösungsmöglichkeiten abgeleitet worden sind.
Durch diesen Ansatz wurden handlungs- und wertprägende Erfahrungsräume einer demokratischen Kultur geschaffen werden, die die Schülerinnen und Schüler innerhalb einer demokratischen Schulkultur sicherlich prägen werden.
Innerhalb der Diskussionsrunden ist ein konstruktiver Umgang mit Streit- und Interessenkonflikten erlernt worden, der dazu beitragen soll, dass Lernende erkennen, dass demokratische Bildung für eine ganzheitliche Förderung unabdingbar ist.

Diese Umsetzungsmöglichkeiten korrespondieren mit dem Schwerpunktziel unseres Projektes „Diskrimierung? - Nein, danke! - Demokratieförderung? - Ja, bitte!“, welches vor allem in der Förderung des demokratischen Verständnisses besteht, bei der vorrangig Freiräume für eigenverantwortliches Lernen von Schülerinnen und Schülern initiiert werden, um Verantwortungsbereitschaft, Selbstwirksamkeit und Gestaltungskraft zu fördern und dies in einer demokratischen Schulkultur zu etablieren. Es befasst sich mit der langfristigen Umstrukturierung des Andersdenkens bzw. Umdenkens.

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Die aktiven Mitglieder der Schüler:innenvertretung möchten in diesem Rahmen Aspekte der Diskriminierung langfristig umgehen, indem durch die Anerkennung des Problems eine sukzessive angelegte Liquidierung vorhandener Denkmuster erreicht werden soll.
Um der Kreativität freien Lauf lassen zu können wurde die bBK21a (Unterstufe der Berufsfachschule für Kinderpflege) von den SV-Mitgliedern Louisa, Carla und Justin im Rahmen eines Art-Days angeleitet, unterschiedliche Motive, die sich gegen Rassismus und für Vielfalt aussprechen, auf Leinwänden festzuhalten. Es sind unglaublich gute Bilder entstanden, die im Gang, der vom B- ins A-Gebäude führt, begutachtet werden können.


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Außerdem hat die Gestaltung mehrerer Banner die Pausen gefüllt. Die Lernenden haben den Begriff „Vielfalt" am GvR-BK gemeinsam mit Schüler:innen und Lehrer:innen visualisiert und sich sehr über eine rege Teilnahme gefreut. Abschließend trafen sich alle Interessierten in der letzten Mittagspause bei einem Flashmob gegen Rassismus und für Vielfalt auf dem Schulhof. Die SV-Projekttage waren ein voller Erfolg und werden sicherlich in den nächsten Jahren wiederholt werden.

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